Hausmittel und Selbsthilfe
Bei leichte Schlafstörungen kann häufig schon durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten und eine bessere „Schlafhygiene“ Abhilfe geschaffen werden.
Bei Schlafstörungen ist es ratsam, zunächst einmal für eine gute „Schlafhygiene“ zu sorgen.
Folgende Maßnahmen sind sinnvoll:
Folgendes sollte vermieden werden:
Folgende Maßnahmen sind sinnvoll:
- Kennenlernen des eigenen Schlafbedürfnisses (dieses wird häufig zu hoch eingeschätzt)
- Schaffung einer angenehmen Schlafumgebung durch (genügend abgedunkelter Raum, Schallschutz, Raumtemperatur 16-18°C)
- Einhalten von regelmäßigen Schlafzeiten
- keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Tätigkeiten vor dem Schlafengehen ausführen, den Tag „ruhig ausklingen lassen“
- bei nächtlichem Erwachen: nicht wach „Hin- und Herwälzen“, sondern aufstehen und einer leichten Beschäftigung (kein Fernsehen!) nachgehen, bis wieder Müdigkeit eintritt
- Einschlaf-Ritual einführen (z.B. Abendspaziergang, entspannende Musik hören)
- Anwendung von Entspannungs-Methoden (Yoga, autogenes Training)
- abends Vollbad oder ansteigendes Fußbad mit beruhigenden Zusätzen (z.B. Melissen-, Lavendelöl)
- Trinken einer Tasse warmer Milch mit Honig
- Schlaftagebuch führen: Eintragen der Zubettgeh- und Aufwachzeit, des Einschlaf-Rituals und der täglichen Beschäftigung, um damit (ggf. gemeinsam mit dem Arzt) die Ursachen für die Schlafstörungen herausfinden zu können
Folgendes sollte vermieden werden:
- Coffein-haltige Getränke nach 16 Uhr
- größere Mahlzeiten nach 18 Uhr
- Fernsehen vor dem Schlafengehen
- Mittagsschlaf
- das Bett „zweckentfremdet“, z.B. zum Lesen oder Arbeiten nutzen
- Uhr oder Wecker im Blickfeld des Schlafenden
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